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Mittwoch, 14. September 2011

Musikalische Entscheidungshilfe für die Berliner Abgeordnetenhauswahl

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Nein, keine Satire. Das ist echt.
Die Parteien haben sich alles in allem sehr unkreativ präsentiert dieses Jahr. Von der CDU ist man nichts anderes gewohnt, und auch das die SPD nichts hat außer Wowi kam zumindest nicht überraschend. Die FDP ist dem Wahnsinn nicht nur nahe, sondern schon einen Schritt weiter. Die Linke hatte noch nie Humor und die Grünen enttäuschten mit wirklich platten, dummen Plakaten. Schade, dass die offensichtlich keine Inhalte zum plakatieren haben. Deshalb an dieser Stelle für alle Unentschlossenen der Musikcheck:





Fangen wir mit etwas wirklich gruseligem an. Die CDU. 
Komm mit und sei auch du dabei! Nein, bitte nicht. Folgendes Werk ist keine Satire, das haben engagierte JU-Mitglieder tatsächlich aufgenommen als...und jetzt alle tief durchatmen, Werbung.



Renate kümmert sich. Da müssen wir ran. Außen Roth, innen grün. Die Grünen.
Und weil ihre inhaltliche Leistung genau wie ihre Sprüche in Berlin anno 2011 leider keine Bereicherung ist, hier was aus der guten alten Zeit. Sonne statt Reagan, ein echter Brüller. 



Die SPD besteht nur aus Wowi, dem Knuddelbär. Naja, wie Die PARTEI schon richtig bemerkt hat, Inhalte müssen überwunden werden. Da helfe ich gerne mit, und empfehle zum SPD-Programm einfach Kreuzberger Nächte. ein sehr passendes Wahlkampflied, wie ich finde.



Völlig unspektakulär agiert auch die andere Regierungspartei, Die Linke. Es ist eben schwierig aus der Regierung heraus neue Wahlversprechen zu machen, deshalb besinnt man sich auch plakattechnisch auf ein 'Weiter so!' (Nein, das steht nirgends direkt drauf, indirekt aber auf allen Plakaten). Und damit es immer so weiter geht, singt jetzt für euch Harald Schmidt die Internationale.



Neuerdings gibts ja noch die Männerpartei Die Piraten (Hey, man muss fair sein. Unter den 15 Kandidaten befindet sich auf Platz 7 sogar eine Frau). Sie könnten ins Abgeordnetenhaus segeln, da der Mob mal wieder eine Protestpartei gegen die Etablierten braucht. Fein, vielleicht werden sie da tatsächlich konstruktiv. Das Programm ist nämlich leider dilettantisch, denn Bereiche wie Umwelt, Finanzen und Wirtschaft kommen so gut wie garnicht vor. Sorry, ich kanns mir angesichts des Frauenanteils nicht verkneifen:



Die einzig wahre Partei ist sowieso nur DIE PARTEI. Sie sind die ehrlichste, sie haben ein Vollprogramm, und wollen Renate Künast ausstopfen. Der Vorsitzende Martin Sonneborn ist allein wegen seiner Heldentaten bei dösigen Pharmalobbyisten und gehrinlosen sachsen-anhaltinischen Nazis der einzig geeignete Kandidat für den Posten des Regierenden Bürgermeisters! Hier noch mehr Propaganda:




Zugabe:

Zum Schluss nochmal was zum Gruseln, ist aber zum Glück nur eine winzige, durchtriebene, radikale Splitterpartei. Die FDP.
Auch dies ist echt, keine Satire. Bei der FDP sind die Grenzen so fließend, dass man das oft beim besten Willen nicht mehr auseinanderhalten kann.

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