Freitag, 18. April 2014

Dokuzeit - A Skin Too Few: The Days of Nick Drake

Es gibt das wenige, großartige Material von Nick Drake, welches viele Menschen tief beeinflusst hat. Darüber hinaus weiß man eigentlich sehr wenig über diese mysteriöse, zu Lebzeiten kaum beachtete Person. Er starb vor 40 Jahren, war depressiv, und ist nur 26 Jahre alt geworden. Obwohl er einige Jahre lang versucht hat mit der seiner Musik gehört zu werden, existieren keine Bewegtbilder (als Erwachsener), sondern nur einige (gut komponierte) Fotos. Auf dieser Basis klingt es natürlich gewagt eine Dokumentation über ihn zu drehen, aber es lohnt sich auf jeden Fall sie zu schauen! Viel Licht wird ins Dunkel um seine Person gebracht, und natürlich läuft immer wieder seine Musik. Das Beste aber ist der Hinweis auf seine Mutter, Molly Drake, die in den 50ern selbst viele Lieder geschrieben und aufgenommen hatte. Das wusste ich bis dahin nicht, und umso erstaunlicher ist es, dass diese wunderbaren Aufnahmen erst 2013 (!) zum ersten Mal veröffentlicht wurden (Schenkt mir bitte jemand sofort das Album? Danke).

Sonntag, 13. April 2014

Tante Pop...from me to you

Seit Jahren laden wir von Zeit zu Zeit etwas bei Soundcloud hoch, weil wir es können, dürfen oder sollten (die Komponisten sind entweder schon seit den 30ern tot, oder lange verschollen, oder wir haben nett gefragt). Die Fundstücke sind eine Bereicherung, und deswegen hier eine kurze Playlist mit Liedern, die wir beisteuern konnten. Der bunte Potpourri-Mix ist kein Nachteil.

Alle anderen Tante Pop-Mixe, darunter unsere famosen Sonntags-Musiken, und Playlists gibts unter 'Musik-Mixe'.

Freitag, 11. April 2014

Musik und Nebenwirkungen: Der Zauber der Neuentdeckung



Wir Musikbegeisterte sind immer auch Suchende. Das driftet oft in Nerdtum ab, aber ich möchte dafür plädieren neben dem ganzen Insiderkram die Augen, oder besser gesagt die Ohren immer offen zu halten. Das ist garnicht so einfach, und scheint mir mit zunehmendem Lebensalter tendenziell schwieriger zu werden.

Video des Tages: "Lloyd, I'm ready to be heartbroken" von Camera Obscura

Wir lieben kleine Popanekdoten. Solche wie dieses Stück von Camera Obscura, denn es ist eines der seltenen Lieder, welches auf ein anderes Lied antwortet. Dieses Konzept ist toll und sollte bitte viele Konzeptalben füllen. Antwortlieder. Ha. Die Frage zur Antwort stammt von Lloyd Cole and the Commotions und lautete natürlich 'Are you ready to be heartbroken?'

Von dieser kleinen Hintergrundstory mal abgesehen ist das Video außerdem überaus sehenswert, wenn auch dieses ekelige Pärchen viel zu glücklich ist. Igitt.

Mittwoch, 9. April 2014

Chilly Gonzales: Re-Introduction Etudes

Aus unserer Liebe zum einzigartigen Chilly Gonzales haben wir nie einen Hehl gemacht. Jetzt gibt es was ganz besonders Schönes von ihm - Klavierunterricht! Es ist das perfekte Geschenk für alle, die wieder aufgegeben haben. Mit Gonzo als Klavierlehrer kann eigentlich nichts schiefgehen.

Das Buch 'Re-Introduction Etudes - A Book of Twenty-Four Easy-To-Master, Fun-To-Play Piano Pieces' erscheint inklusive CD zum Nachhören. Alles andere erklärt der Klaviergott jetzt am besten selbst:

Dienstag, 8. April 2014

Funkelnagelneu: "The Silly Walks Song" von Monty Python

Die gibt es ja wieder. Ich weiß zwar nicht wie das möglich ist, es sei denn Graham Chapman ist wie erwartet doch aus der Hölle rausgeschmissen worden, aber dieser Vorgeschmack ist zumindest ein verheißungsvoller Ohrwurm. Lasst ihn wirken, er verfehlt seine Wirkung als Appetizer für die neuen Shows nicht. Sie selbst dürften daran nicht schlecht verdienen, clever clever...

Mittwoch, 2. April 2014

Brilliant und fast unbekannt: Pianosaurus


Aus New York kamen bekanntlich viele bahnbrechende musikalische Ideen, und eine davon ist die der Band Pianosaurus. Sie spielten konsequent nur auf Kinderinstrumenten. Das klingt ansich etwas nerdig, aber nicht unbedingt bahnbrechend. Es ist viel mehr die geniale Umsetzung und seine mysteriöse Geschichte, die das Projekt so interessant machte.