Ich möchte über die Musik der Kinks schreiben, sitze vor dem Berg an Material und weiß nicht, wie man die ganzen Gedanken dazu in einen gut lesbaren Fließtext verwandelt bekommt. Es gibt zuviel – z.B. die vielen grandiosen Alben aus den 60ern, von dem jedes anders klingt und es oft an wundervollen Ideen übersprudelt. Es gibt diverse theatralisch aufgebaute Konzeptalben aus den 70ern, über Vergänglichkeit, Schule und Star-Dasein, die viel zu selten gewürdigt werden, obwohl sie mitunter fantastisch sind. Da ist noch die Stadionrockphase Ende der 70er, Anfang der 80er und ab Mitte der 80er das durchwachsene, meist ignorierte Spätwerk, welches aber doch ab und an Highlights bietet. Deswegen möchte ich meine Gedanken und Empfehlungen zu den 24 Studioalben einfach in chronologischer Reihenfolge niederschreiben, mit der Hoffnung dass einige LeserInnen den ein oder anderen untergegangenen Schatz für sich entdecken.
Die Abenteuer der Tante Pop
happiness is a warm gun
Donnerstag, 16. Mai 2013
Mittwoch, 15. Mai 2013
Ein Interview mit:
Für die Menschen, die unseren Blog regelmäßig lesen, dürfte es mittlerweile kein Geheimnis mehr sein, wie sehr wir Shoot Down the Moon lieben. Für alle anderen: eine großartige Band ist das, die man sich wirklich einmal angehört haben sollte. Wir haben unsere fünf Lieblingsmusiker aus Milwaukee zum Interview gebeten und glücklicherweise einige Antworten bekommen.
Dienstag, 14. Mai 2013
Video des Tages: "Ice Cream Man" von Jonathan Richman and the Modern Lovers
Juhu, es ist wieder Sommer. Was gehört dazu? Genau, sich durch die Gegend bimmelnde Eisverkäufer. Es sollte viel mehr davon geben, meinetwegen als ABM, so könnte man alle Millionen Arbeitslosen einer Tätigkeiten zuführen, an welcher die Allgemeinheit größte Freude hätte. Sie verkaufen dann staatlich subventionierte 30Cent-Riesenkugeln! Yeah! Warum mich noch keiner als Wahlkampfberater engagiert hat verstehe ich nicht - so gewinnt man die Herzen des Stimmviehs der Menschen. Wollen wir eine Petition starten?
Montag, 13. Mai 2013
Treetop Flyers - The Mountain Moves
![]() |
| The Mountain Moves (Loose Music/RTD) - bereits erschienen |
Auf einem wirklich hippen Festival in einem wirklich hippen Londoner Stadtteil (Camden) sitzen zwei junge Damen und haben bereits zwei anstrengende und zugleich wundervolle Festivaltage erlebt. Längst haben sie sich (da sie selbst natürlich nicht so sind) an die hippen Menschen und ihre Oberflächlichkeit gewöhnt. Und an die Tatsache, dass auch einige der ihnen unbekannten Bands auf dem Festival ebenso nichtssagend sind (Cloud Control! Cloud Control!). Ohne jegliche Erwartungen sitzen sie also nun in einem dunklen Club und nippen am hundertsten Gin Tonic. Und dann kommt da eine Band auf die Bühne, die so wundervoll authentisch, musikalisch und bezaubernd ist, dass es die beiden Damen aus ihrer Lethargie reißt und sie jubeln lässt. Wer diese Band sein kann? Die Treetop Flyers natürlich. Denn darum geht es hier ja.
Funkelnagelneu: The A Luv-A-Lot Compilation
Vor einem Jahr starb der Musiker und Produzent Dashan Coram. Er gehörte zur New Yorker Anti-Folk-Szene und hat vor 10 Jahren (ja, 'Funkelnagelneu' ist in dem Fall eher im Veröffentlichung-für-Alle-im-Internet-Sinne zu verstehen) in seinem Schlafzimmer eine Compilation mit so ziemlich allen Künstlern der damaligen Szene aufgenommen. Sie umfasst stolze 46 Titel, darunter auch einige unserer absoluten Musiklieblinge wie Toby Goodshank, Schwervon! und Phoebe Kreutz - und viele viele weitere wunderbare Künstler. Sehr zu empfehlen!
Dieses Jahr erschien posthum sein Album Shed Some Skin.
Album für Album: The Kinks - Give The People What They Want (1981)
Ich möchte über die Musik der Kinks schreiben, sitze vor dem Berg an Material und weiß nicht, wie man die ganzen Gedanken dazu in einen gut lesbaren Fließtext verwandelt bekommt. Es gibt zuviel – z.B. die vielen grandiosen Alben aus den 60ern, von dem jedes anders klingt und es oft an wundervollen Ideen übersprudelt. Es gibt diverse theatralisch aufgebaute Konzeptalben aus den 70ern, über Vergänglichkeit, Schule und Star-Dasein, die viel zu selten gewürdigt werden, obwohl sie mitunter fantastisch sind. Da ist noch die Stadionrockphase Ende der 70er, Anfang der 80er und ab Mitte der 80er das durchwachsene, meist ignorierte Spätwerk, welches aber doch ab und an Highlights bietet. Deswegen möchte ich meine Gedanken und Empfehlungen zu den 24 Studioalben einfach in chronologischer Reihenfolge niederschreiben, mit der Hoffnung dass einige LeserInnen den ein oder anderen untergegangenen Schatz für sich entdecken.
Sonntag, 12. Mai 2013
Musik und Nebenwirkungen: Ich fordere Nachhaltigkeit - auch in der Musikbranche!
Achtung, schlimmer, nicht so ganz auf die Goldwaage zu legender Ignoranten-Beitrag. Empfindliche Mütchen sollten lieber Tiervideos schauen.
![]() |
| Die heißen Tribes, sie wurden beeinflusst von Nirvana, Pixies, Paveme...gähn...ach, auch nicht so wichtig. |
Ja, was will er? Es läuft doch ganz super, Musik hören die meisten Konsumenten nur noch in Bitform, da braucht man die ganzen Ressourcen vergeudenden großen Erdölscheiben nicht mehr. Dem müsste ich zähneknirschend sogar zustimmen, bin aber erst bereit eine Reduzierung meiner Vinyl-Neuanschaffungen in Erwägung zu ziehen wenn die ganzen deutschen Autoidioten endlich mal ein allgemeines Tempolimit akzeptieren! HA! Solange die irrational sein dürfen, darf ich das erst recht, immerhin könnte man mit den Ressourcen, welche allein für ein Auto benötigt werden vermutlich ganze Albenauflagen herstellen.
Abonnieren
Posts (Atom)




