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Freitag, 28. Dezember 2012

Das Tante Pop Best-Of 2012

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Letztes Jahr haben wir bei Top Of The Blogs teilgenommen um unsere Highlights kundzutun. Grade finden wir aber solche Listen eher unbefriedigend, sodass ich in mich gegangen bin und überlegt habt, welches dieses Jahr meine persönlichen Musikhighlights waren. Dazu hab ich mir aus jedem Monat einen Artikel ausgesucht, der nochmal besondere Aufmerksamkeit verdient (Selbstverständlich haben alle Artikel Aufmerksamkeit verdient).




Januar - Chilly Gonzales
Wir waren einige Tage zuvor zusammen bei einem, ja, Konzert kann man es kaum nennen - Happening von und mit Chilly Gonzales. Es war ein außergewöhnliches Erlebnis und verheißungsvoller Einstieg ins neue Jahr mit einer neuen Liveentdeckung, die ihresgleichen nichtmal sucht, geschweige denn finden würde.

Februar – Lassie Singers
Keine Neuentdeckung für mich, da ich seit vielen Jahren das Werk Christiane Rösingers verehre, allerdings habe ich zuvor die Lassie Singers nie in bewegten Bildern gesehen. Den modernen Zeiten sei Dank kommen auch solche Schätze zum Vorschein. Bitte mehr davon.

Unser selektives Musikwissen lässt oft große schwarze Löcher erahnen. Wie gut wenn wir ab und an fähige GastautorInnen finden – in diesem Falle Jazzauskennerin Uta. Ich wusste vorher nichts von der Existenz von Rahsaan Roland Kirk, aber dank Uta ist dieses Wissensloch gefüllt und ich bin immernoch beeindruckt von den Darbietungen, die man von ihm in Bewegtbildern anschauen kann.

April - Kate
Eine von Ritas wunderbaren Show me yours-Empfehlungen. Ich kannte die Band vorher nicht (wie immer), fand das Video samt Lied aber so ansprechend, dass es im Sommer 2012 auf mehreren Mixtapes gelandet ist.


Trike, mit denen hatte ich dieses Jahr viel Spaß. Leider ist die Band kürzlich von uns gegangen, aber beide werden uns 2013 als Soloschaffende beglücken.

Ja, der erste 'Versuch' etwas Kolumnenhaftes zu schreiben. Sagen wir mal so, manche gelingen gut, manche eher so mittel. Ich bin noch dabei zu lernen, aber in Anbetracht dieses ersten Versuches bin ich nicht so unzufrieden wie ich dachte dass ich es sein würde ein halbes Jahr später als ich es verfasste. Genau.

Es ist schön Menschen zu treffen mit denen man gemeinsame Lieben teilt. Mit unserer Gastautorin Katrina sind das mindestens 2. Eine davon ist Dota, die Kleingeldprinzessin. Als sie sagte sie schreibe eine Hausarbeit über ein Lied von ihr war mir klar das mein Groupieverhalten kein Einzelfall ist. Ha, und dankenswerterweise kann man hier einen Teil der 25 Seiten umfassenden Arbeit nachlesen. Es braucht Zeit, ist aber wirklich spannend, finde ich. Experiment 'Hausarbeit im Blogformat' geglückt. Danke Katrina.

Wie ich darauf kam weiß ich grade nicht mehr, aber ab und an eröffnen sich durch Zufall (und Prokrastination) ganz neue Schaffenswelten. Der Typ ist auf jeden Fall was Besonderes und hat wieder ein großes Loch in meinem Musikuniversum gefüllt.

August – Pussy Riot
Im August haben wir 'eigentlich' Pause gemacht, trotzdem gabs eine gute handvoll Artikel. Zu der Zeit war die Pussy Riot-Sache ein großes Thema, ganz besonders für einen Musikblog. Wir lernen, Punk ist sowas von nicht tot, seine Erscheinungsform hängt nur stark von der jeweiligen Gesellschaft ab. Das bleibt im Gedächtnis, und das ist gut so.

September – OMP Tourbericht
Ein Grund der Augustpause war eine zweiwöchige Tour vom Orchestre Miniature in the Park durch Italien. Es war unfassbar schön – einen schöneren Urlaub kann man nicht machen. Ich hoffe es ist im Artikel halbwegs anschaulich dargestellt (wenn nicht, das ebenfalls verlinkte Tourvideo ist auf jeden Fall anschaulich dargestellt).


Ich hab mir eine umfangreiche Werkbeschau der Kinks vorgenommen - 2012 waren schon die ersten 8 Alben an der Reihe - der größere Teil folgt noch 2013.

Oktober – Nils Koppruch
Musikalisch das größte Thema im Oktober war für mich der Tod von Nils Koppruch. Er wird dem kleinen deutschsprachigen Musikkosmos fehlen. Viele werden Kid Kopphausen vermissen – die fand ich nicht sonderlich reizvoll. Umso mehr vermisse ich seine Soloshows, sie hatten was schwer beschreibbar Anziehendes.

November – Phoebe Kreutz
Im November war die wundervolle Phoebe Kreutz wieder auf Tour durch Europa. Wir sind begeistert von ihr und können nur in höchsten Tönen schwärmen. Ich hatte sogar die Ehre mit ihr auf der Bühne zu stehen – wenn ich das meinen Enkeln erzähle wird denen das egal sein, aber mir nicht.

Der Dezember ist eigentlich zu frisch für eine retrospektive Betrachtung. Thematisch bestimmt wurde er vor allem durch den Weltuntergang am 21.12. Netterweise stellten uns Locas in Love das passende Lied dazu als Stream zur Verfügung. Mindestens genauso wichtig war mir aber auch der 10. Todestag von Joe Strummer und die Neuentdeckung Elly Kingdon. Wow, der Dezember war ereignisreich.

Ich freue mich schon darauf im nächsten Jahr meinen musikalischen Horizont wieder mit sovielen wundervollen Entdeckungen und Ereignissen zu erweitern. Was wohl alles aufregendes passieren wird? The future ist unwritten...

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