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Donnerstag, 31. Januar 2013

Musik und Nebenwirkungen: Microcultures - Crowdfunding mal anders.

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Quelle: Facebook
In den letzten Jahren sind solche Systeme wie Crowdfunding immer populärer geworden und haben bereits einigen Künstlern - zumeist Musikern - oft eine Möglichkeit gegeben, Projekte zu finanzieren, die sonst so nicht möglich gewesen wären. 
Doch wenn eine gewisse Summe erreicht, alle Beteiligten ihren Teil vom Kuchen abbekommen haben, liegt es zumeist an den Künstlern selbst, ihr Projekt auch unter die Leute zu bringen. Natürlich ist durch die beteiligten Mithelfer schon eine gewisse Gruppe gegeben, die sich für das Projekt interessiert. Doch wenn man eben noch keinen bestimmten Bekanntheitsgrad erreicht hat oder auch nicht so recht weiß, wie man nun mit dem System Crowdfunding umgehen soll, beziehungsweise generell auch einfach gerne in allen Bereichen ein wenig Unterstützung sucht, dem kann da nicht geholfen werden.

Seit beinahe zwei Jahren gibt es für all das und noch viel mehr Microcultures. Was das ist? Sie selbst beschreiben es so: "Microcultures is an indie participative production company : crowdfunding is part of the label's policy and is our way to help artists with their projects."



Die Tante Pop ist selbst nur auf dieses grandiose Produktionskonzept gestoßen, weil Microcultures uns kontaktierte und fragte, wie wir ihren Künstler Reza denn so finden würden. Dass er uns ziemlich gut gefallen hat, haben wir ja gestern schon zum Ausdruck gebracht. Und von Anfang an waren wir begeistert von der Art und Weise, wie Microcultures arbeiten und vor allem, dass sie wirklich ihr Herzblut in die Projekte stecken, die sie annehmen. Manch einer mag es im ersten Moment als falsch empfinden, dass die Herren (und auch Damen) von Microcultures nur die Projekte unterstützen, die sie selbst wirklich mögen. Doch sind wir mal ehrlich zu uns selbst, dann fällt ziemlich schnell auf: wenn man nicht wirklich komplett von etwas überzeugt ist, dann ist auch die Eigenmotivation irgendwann gering, vor allem, wenn man ein solches Projekt von den ersten Ideen über die Produktion und den Verkauf begleitet. Dabei beschränkt sich Microcultures nicht nur auf Musikalben, Künstler jeglicher coleur können sich bei ihnen melden und zusammen schaut man dann, inwiefern es Sinn macht, zusammenzuarbeiten.
Wie auch bei den ganz 'normalen' Crowdfunding-Projekten gibt es auch bei Microcultures für diejenigen, die ihr Geld der Kunst zu Verfügung stellen, etwas zurück. Man kann sogenannte Pakete wählen und je nachdem wie viel man quasi geschenkt bekommen möchte, desto unterschiedlich ist der Preis. Was der Unterschied - im Bezug auf die musikalischen Projekte - zwischen Microcultures und einem Indielabel ist, mag man sich hier fragen. Microcultures (allein der Name hat schon einen Preis verdient, wie wir finden) unterstützt die Künstler eben auch bei der Promotion, ach eigentlich bei allem, was so anfällt. Und dabei halten sie sich bei der künstlerischen Gestaltung raus. Also eigentlich ein Gewinn für alle Seiten. Denn es geht hier nun einmal nicht so recht um das finanzielle Überleben - durch die finanzielle Unterstützung unbeteiligter Menschen ist die Finanzierung schließlich gesichert. Und so kann qualitativ anstatt quantitativ gearbeitet werden. Das gefällt uns sehr! Zudem spricht das Logo von Microcultures eigentlich für sich selbst. Scheinen clevere Leute zu sein. Unterstützt sie doch mal!
Hier kann man sich all die Musik anhören, die mithilfe von Microcultures bereits veröffentlicht werden konnte. Ganz schön schön.

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