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Dienstag, 8. Mai 2012

Show me yours, I'll show you mine - Eels "Hey Man (now you're really living)"

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Mr. E 2005
Wir möchten uns gegenseitig Musikvideos ans Herz legen, in der Hoffnung, dass auch unsere Leser vielleicht das ein oder andere Musikvideo entdecken, das ihnen gefällt und sie bis jetzt noch nicht kannten. Denn oft ist es ja so, dass die mitreißendsten Lobeshymnen für ein Musikvideo entstehen, wenn man jemand anderem näher darlegen möchte, warum gerade dieses Video so wundervoll ist.










O Rita!

Dieses Video ist in der Tat gar sehr wundervoll. Die "Badabadabadaba"-Ohrwurmgefahr kann ich voll und ganz bestätigen. Es passt so perfekt zu den letzten Wochen. Der Sommeranfang, das viele Grün. Für mich persönlich auch mit vielen hippiesken und liebevollen Menschen. Aus dem Grund ist das Lied direkt bei den letzten beiden Mixtapes, die ich gemacht habe das erste Lied der A-Seite geworden. Es musste dahin. In einer perfekten Welt ist immer ein Garten mit Hippies und solch schöner Musik in Reichweite - geht das? Wobei ich sagen muss, momentan bin ich nahe an diesem Zustand. Eigentlich brauche ich nur noch jemanden, der mir ein bescheidenes Gehalt für im Park rumlungern auszahlt. Das ist ja nun wirklich nicht zuviel verlangt.

Genug von Hippies im Park hin zu einem meiner vielen anderen Lieblingsthemen - Eels. Die waren an dieser Stelle noch garkein Thema, obwohl sie einige wirklich aufwendige, ästhetisch höchst ansprechende Musikvideos produziert haben dank Dreamworks als Plattenfirma. Aber wo wäre die Überraschung wenn ich 'Flyswatter' oder 'Last Stop: This Town' als Paradebeispiele aussuchen würde. Ich wähle stattdessen 'Hey man (now you're really living)'.

Warum? Gute Frage. Zum einen weil das Machwerk so schräg ist. Zum anderen ist es wie ich finde einer seiner herrlichsten Texte. Das Video ist keine Inszenierung, er läuft tatsächlich mit einer Handkamera durch seine Wohnung um das denkbar günstigste Musikvideo zu machen. Und er muss dabei nicht einmal lachen, obwohl es zum schreien komisch ist. Ein Held.

Der Text ist die richtige wie wichtige Beobachtung, dass man (neben den schönen auch) schlechte Erlebnisse im Leben braucht um die guten auch wertschätzen zu können. So gesehen steckt in absolut allem was einem wiederfährt auch etwas Gutes. Rückblickend betrachtet funktioniert das, bei mir zumindest. Aber ich glaube auch für die meisten Menschen. Man erinnere sich an wirklich schmerzhafte, weiter zurückliegende Erlebnisse. So schlimm sie seinerzeit waren, so hilfreich ist die Erfahrung für die Gegenwart. Für die schönen Sachen gilt das natürlich auch, aber die können auch gerne ganz akutell sein um ihr Wirkung zu entfalten. Allein bei den im Text genannten Beispielen wird sicher jede(r) von uns fündig. Ich mag diese Betrachtung und habe sie wie Mr. E verinnerlicht. So sieht die Welt gleich viel sonniger aus. Ich glaube nach dem Verfassen dieses Artikels bekomme ich einen Sonnenbrand trotz Dunkelheit.

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