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Dienstag, 18. Juni 2013

Show me yours, I'll show you mine - Arthur Beatrice "Carter"

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Arthur Beatrice.
Wir möchten uns gegenseitig Musikvideos ans Herz legen, in der Hoffnung, dass auch unsere Leser vielleicht das ein oder andere Musikvideo entdecken, das ihnen gefällt und sie bis jetzt noch nicht kannten. Denn oft ist es ja so, dass die mitreißendsten Lobeshymnen für ein Musikvideo entstehen, wenn man jemand anderem näher darlegen möchte, warum gerade dieses Video so wundervoll ist.




Bester Christian,

zuerst einmal muss ich sagen: hahahaha, die Radkralle! Einer der besten Witze, die ich je in einem Video gesehen habe! Und du hast schon ganz recht - ein wenig Bubblegum für zwischendurch. Das Lied ist mir dabei fast ein wenig zu süß, aber das Thema hat es dann wieder ein wenig gerettet. Denn: einen Fiat 500 wollte ich auch immer einmal haben. Hach. 

Diesmal möchte ich dir ein Video vorstellen, das mir selbst erst vor wenigen Tagen gezeigt wurde. Weißt du noch, wie du mir vor beinahe zwei Jahren (oh weh, die Zeit!) das großartige Video von Suzanne Vega zeigtest? Bis heute bin ich begeistert von der Einfachheit, in der dieses Video gehalten ist. Und unwillkürlich musste ich bei Carter von Arthur Beatrice daran denken. Auch wenn es eigentlich schon wieder eine ganz andere Ebene ist, die da bedient wird. Es ist nur so, dass die Einfachheit des Videos erschreckend wirkungsvoll ist - eben ein wenig wie bei Suzanne Vega. Denn man sieht nichts anderes, als zwei Körper in einem dunklen, nun ja, nennen wir es Raum. Es ist herzerwärmend, wie dort zwei nackte Körper gezeigt werden, ohne dass sie einfach als reines Objekt funktionieren, das doch bitte begafft werden soll. Sondern hier haben die Körper ihre ganz eigene Sprache. Es gibt keine Kleidung, die sie verdeckt oder verzerrt. Denn das ist ja der Grund, warum die meisten Menschen immer die tollste und spannendste Kleidung am Körper haben wollen - um sich selbst zu verzerren. Hier wirken die Körper ganz auf sich allein gestellt eben sehr natürlich und scheinen auch irgendwie miteinander zu reden. Was ein wenig kryptisch in meiner Beschreibung wirken mag, ist ein wirklich ästhetisches Video, mit dem ich bei einem solchen Lied nicht gerechnet hätte. Da dachte ich eher, die Plattenfirma/der Manager/andere Menschen aus diesem Musikgeschäft würden für so ein 08/15 Video stimmen, dass die Kids lieben werden. Oder so.

P.S. Entgegen des Bandnamens und der Tatsache, dass man hauptsächlich die Sängerin sieht: Arthur Beatrice ist eine Band.


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