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Donnerstag, 16. Februar 2012

Show me yours, I'll show you mine - Blitzen Trapper "Furr"

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Wir möchten uns gegenseitig Musikvideos ans Herz legen, in der Hoffnung, dass auch unsere Leser vielleicht das ein oder andere Musikvideo entdecken, das ihnen gefällt und sie bis jetzt noch nicht kannten. Denn oft ist es ja so, dass die mitreißendsten Lobeshymnen für ein Musikvideo entstehen, wenn man jemand anderem näher darlegen möchte, warum gerade dieses Video so wundervoll ist. 


Beim letzten Mal empfahl mir Christian das Video zu "Happy Hour" von The Housemartines.

Lieber Christian,

es tut mir leid, wenn ich dich mit dem Video kurzzeitig erschrocken habe. Das war nicht meine Absicht. Jedoch hätte ich mir denken können, dass es verwirrend sein kann. Also das Video an sich. Aber das fand ich ja gerade so spannend. 
Allerdings wollte ich dir eigentlich erzählen, wie ich das Video der Housemartines finde. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich fast diesen dummen Gedanken hatte, dass ich es den Jungs nicht zugetraut hätte, ein so wundervoll unterhaltsames Video zu machen, das sich durch solch eine Liebe zum Detail auszeichnet. Und es gibt auch tatsächlich eine Sache, die mir nicht gefällt: die Tanzszenen. Man kann ja jetzt behaupten, dass sie tanzen, um die ganze Situation zu parodieren. Aber irgendwie glaube ich das nicht. Irgendwie befürchte ich automatisch so etwas Boyband-mäßiges. Man verzeihe es mir. Jedenfalls: die Knetgummi-Menschen sind der Wahnsinn! Es ist so wundervoll, sich das Video mehrmals hintereinander anzuschauen und immer wieder neue Details zu entdecken. Und ich mag es, wie sie sich jeglicher Klischees bedienen.

Nun aber zu dem Video, welches ich dir eigentlich hier heute ans Herz legen möchte. Es zeichnet sich durch eine fast nich größere Liebe zum Detail aus: die Geschichte des Liedes wird in Stop Motion erzählt. Und da es die Geschichte eines jungen Mannes ist, der eines Tages in den Wald geht und von Wölfen aufgenommen wird - bis er die Liebe seines Lebens findet und die beiden glücklich werden. Doch so sicher ist er sich dann doch nicht, ob sich das alles nur in seinen Gedanken abspielt oder er es wirklich erlebt hat. Vielleicht ist es ja auch einfach eine Mischung aus beidem? Was ich an diesem Lied so bemerkenswert finde: die Erkenntnis, wie schnell sich in dieser Welt alles immer verändert und wie wenig Möglichkeiten man hat, immer bei allem mitzuhalten. Muss man das denn auch? Die unaufgeregte Art des Videos und die (ja, ich gebe es zu) verspielten Details des Videos drücken das irgendwie perfekt aus, wie ich finde. Was meinst du?


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