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Dienstag, 19. Juni 2012
Marissa Nadler - The Sister
Man könnte sich an dieser Stelle fragen, ob die Autorin dieses (und einiger anderer auf dieser Seite sich befindenden) Beiträge leicht melancholisch ist. Da mit Marissa Nadler nach den Olympic Swimmers schon wieder ein Album Erwähnung findet, dass nun einmal so gar nicht zum Sommer passen mag. Wenn man denn den Konventionen des unglaublich fröhlichen Sommers entsprechen will.
Viel wichtiger allerdings ist die Frage, warum die Autorin nicht bereits früher auf diese junge Dame gestoßen ist. Denn damit wäre ein weiteres Puzzle-Stück zum Thema "Musik als Soundtrack (m)eines Lebens" gegeben gewesen.
Vor allem hätte damit auch ein weiteres Album bereits früher den Beweis angetreten, dass Melancholie auch konstruktiv sein kann. Wenn sie nämlich erkennt, dass es all die schönen Dinge im Leben sind, die sie langsam aber sicher wieder verdrängen. Und das ist doch wohl der schönste Moment.
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